Am 18. März 2009 wurde an der Universität Wien mit der Interessensgemeinschaft Politische Bildung IGPB“ eine neue, parteiunabhängige Fachgesellschaft gegründet. Die IGPB geht auf eine Initiative von Wolfgang Sander zurück, der im Oktober 2008 eine Professur für „Didaktik der Politischen Bildung“ an der Universität Wien angenommen hat.
Zum stetig wachsenden Kreis der IGPB-Mitglieder gehören Persönlichkeiten aus Politik- und Geschichtswissenschaft von verschiedenen Universitäten und Hochschulen, aus Institutionen der politischen Bildung sowie aus der schulischen und außerschulischen pädagogischen Praxis.
Ziel der Interessensgemeinschaft ist es, eine öffentlichkeitswirksame Plattform für Politische Bildung in Österreich darzustellen und eine stärkere Vernetzung zwischen Wissenschaft und Praxis zu erzielen.
Der qualitative und quantitative Ausbau von Politischer Bildung und die Vertretung von Interessen der Politischen Bildung in der Öffentlichkeit zählen zu den Hauptaufgaben der IGPB.
Die IGPB hat bereits zwei Tagungen veranstaltet und führt in loser Abfolge Workshops und Diskussionsveranstaltungen zu Inhalten der Politischen Bildung durch. Darüber hinaus bezieht die IGPB Stellung zu Fragen die schulische und außerschulische Politische Bildung betreffend.
Für den 2011 neu gewählten Vorstand der IGPB konnten wieder Personen mit ganz unterschiedlicher institutioneller Zugehörigkeit wie auch fachlicher Ausrichtung gewonnen werden.
Neben dem Obmann Dr. Thomas Hellmuth (Universität Linz) gehören dem Vorstand die Stellvertreterin Dr. Cornelia Klepp (Universität Wien, Didaktik der politischen Bildung), Otto Wucherer MSc (PH Klagenfurt, Kassier), sowie als weitere Vorstandsmitglieder Mag. Gertraud Diendorfer (Demokratiezentrum Wien), Dr. Patricia Hladschik (Zentrum Polis, Wien), Dr. Bernhard Natter (Universität Innsbruck) und Prof. Dr. Wolfgang Sander (Universität Gießen) an.

