Am 18. März 2009 wurde an der Universität Wien mit der „Interessensgemeinschaft Politische Bildung“ eine neue, parteiunabhängige Fachgesellschaft gegründet. Die IGPB geht auf eine Initiative von Wolfgang Sander zurück, der im Oktober 2008 eine Professur für „Didaktik der Politischen Bildung“ an der Universität Wien angenommen hat.
Zum Kreis der 30 Gründungsmitglieder gehören Persönlichkeiten aus Politik- und Geschichtswissenschaft von verschiedenen Universitäten und Hochschulen, aus Institutionen der politischen Bildung sowie aus der pädagogischen Praxis. Ziel der Interessensgemeinschaft soll es sein, eine öffentlichkeitswirksame Plattform für Politische Bildung in Österreich aufzubauen und eine stärkere Vernetzung zwischen Wissenschaft und Praxis zu erzielen. Die IGPB will in Zukunft mit Tagungen, Workshops und Diskussionsveranstaltungen zu Inhalten der Politischen Bildung an die Öffentlichkeit treten. Darüber hinaus erklärt die auf der Gründungsversammlung gewählte Obfrau Cornelia Klepp, dass die IGPB „einen wesentlichen Anteil in punkto Professionalisierung von Politischer Bildung im schulischen wie auch im außerschulischen Bereich leisten will“. Der qualitative und quantitative Ausbau von Politischer Bildung und die Vertretung von Interessen der Politischen Bildung in der Öffentlichkeit sollen zu den Hauptaufgaben der IGPB zählen.
Für den Vorstand konnten Personen mit ganz unterschiedlicher institutioneller Zugehörigkeit wie auch fachlicher Ausrichtung gewonnen werden. Neben der Obfrau Dr. Cornelia Klepp (Universität Wien, Didaktik der politischen Bildung) gehören dem ersten Vorstand der IGPB Dr. Bernhard Natter (Universität Innsbruck, Stellvertreter), Otto Wucherer MSc (PH Klagenfurt, Kassier), Dr. Thomas Hellmuth (Universität Linz, Schriftführer) sowie als weitere Vorstandsmitglieder Mag. Gertraud Diendorfer (Demokratiezentrum Wien), Dr. Elisabeth Fintl (PH Tirol), Dr. Patricia Hladschik (Zentrum Polis, Wien) und Prof. Dr. Wolfgang Sander (Universität Wien) an.

